Der Abgasskandal – alle ganz ruhig bleiben

Der Abgasskandal ist passiert

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Der Abgasskandal ist passiert

Es ist passiert. Ein großer Skandal wurde aufgedeckt. VW hat die Abgaswerte manipuliert. Was für ein großer Aufschrei. Aber sind wir doch alle mal ehrlich: es war nur eine Frage der Zeit. Hat denn wirklich jemand geglaubt, dass die Autoindustrie keinen Dreck am Stecken hat?

 

Abgasskandal, VW-Skandal

Jetzt hat es eben Volkswagen erwischt und das ist, man darf es nicht falsch verstehen, eine Schande. Trotzdem muss man ja etwas objektiv bleiben und hinterfragen, wieso so etwas geschieht. Vielleicht muss man auch anerkennen, dass in milliardenschweren Industrien nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

 

Abgasskandal – wo kommst du eigentlich her?

Die Behauptung liegt jedenfalls nahe, dass es jeden hätte treffen können. Die Politik und die Gesellschaft legen einen immensen Druck auf die Konzerne, jedes Jahr die Emissionen zu senken, noch effizienter zu werden und am besten auch noch die Preise zu reduzieren. Sobald der Anspruch nicht mehr mit der Realität zu vereinbaren ist, gerät ein Unternehmen in Schieflage. Wenn zusätzlich nicht die gesamte Industrie zu 100 % einheitlich auftritt, ist Betrug die Folge. Sobald es einer macht, machen es alle – sonst hat man nämlich ganz schnell ein Problem, ganz egal ob man aus Wolfsburg, München oder Stuttgart kommt.

 

Branchendruck und Abgasskandal gehen einher

Gut heißen sollte man das nicht, man muss es sich schlichtweg vor Augen halten. Man kann auch unzählige Beispiele aus anderen Wirtschaftsbereichen wie dem Mode-, Energie- oder dem Bankensektor nennen, wo genau diese Dinge passiert sind und noch immer passieren.

Dieser Skandal zeigt auch, wie stark in Bewegung diese Industrie ist und wie schnell sich Marktgegebenheiten ändern können.

Man sollte es positiv sehen: Es wurde entdeckt – Das heißt, dass die ganze Industrie jetzt mit Argusaugen beobachtet wird und es zudem zu erwarten ist, dass auch bei anderen Herstellern noch Leichen im Keller gefunden werden. Vielleicht ist das ja auch ganz gut so. Die Industrie hat jetzt die Chance dazu, sich neu zu erfinden und ehrlicher denn je darzustellen. Mit totaler Offenheit und Transparenz haben VW, Audi, BMW und co. die Möglichkeit, ein nachhaltiges Image der Zukunft zu kreieren. Man kann nur hoffen, dass die Politik sowie auch die Hersteller sich diesem annehmen und nicht den Fehler begehen, auf eine Heilung durch Zeit zu hoffen.

Dieser Skandal zeigt auch, wie stark in Bewegung diese Industrie ist und wie schnell sich Marktgegebenheiten ändern können. Es wurde in den letzten Tagen unter anderem viel darüber diskutiert, inwiefern sich der Skandal negativ auf die Restwerte von VW Dieselfahrzeugen auswirken kann bzw. wird. Zusammengefasst: Man weiß es nicht genau. Eine klare Aussage dazu zu treffen, ist offensichtlich schwierig und auch ein heikles Thema.

Für Kunden, die an einem Kauf interessiert sind, kann das Ganze in jedem Fall zwei Dinge bedeuten: Günstige Einkaufspreise und hohe Rabatte auf der einen Seite und ein erhöhter Wertverlust auf der anderen. Man muss also sehr genau überlegen, ob die Anschaffung eines Fahrzeuges zum jetzigen Zeitpunkt wirklich sinnvoll ist. Leasing ist hier die sinnvollere Alternative, da die Restwertfrage für den Kunden außen vor bleibt und man sich nicht um einen Verkauf des Fahrzeuges bemühen muss.

So viel dazu.

Liebe Grüße,
Euer VEHICULUM Team

 

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